Chia-Samen – Die Energiequelle der Azteken

Bereits Azteken und Mayas verehrten die Chia-Pflanze, da sie ihnen mit ihren kleinen Ölsamen ein überaus sättigendes und gesundes Grundnahrungsmittel bot. Mittlerweile gelten die Chia-Samen aus Mittel- und Südamerika auch in Europa als „Kraftnahrung“ mit außerordentlich hoher Vitalstoffdichte.

 Das Gesundheitsgeheimnis der Azteken und Mayas ist ein Geschenk des Himmels für den Menschen der heutigen Zeit. Chiapas, das „Chia-Land“ im Südwesten von Mexiko, war das wichtigste landwirtschaftliche Zentrum des Landes, das Herz des Maya-Reiches. Der Begriff „Chiapas“ bedeutet in der alten Nahuatl-Indianersprache „ölig“ und „im Fluss“, man könnte es auch als „im Fluss des Chia“ übersetzen. Die kleinen Samen strotzen vor Energie, kein Wunder, dass sie als Grundnahrungsmittel, Heilmittel und Opfergabe dienten. Die Mayas und Azteken verehrten Chia dafür so sehr, dass es für sie als Zahlungsmittel galt. Weil den spanischen Kolonialherren die mexikanische Pflanze als eine Opfergabe für unchristliche Götter ein Dorn im Auge war, verboten sie den Anbau dieser Ölfrucht, und Chia war bis auf etwa 200 Hektar Anbaufläche im 20. Jahrhundert fast ausgerottet. Es schlug tatsächlich „fünf vor zwölf“, als Chia vor etwa zwanzig Jahren wieder entdeckt wurde – jetzt tritt es seinen Siegeszug um die ganze Welt an. Die kleinen Samen der Salbei-Art haben es offenbar in sich, uns auf vielen Ebenen zu stärken. Anders als unsere einheimischen Salbei-Verwandten ist Chia nicht frosthart und wird daher bei uns nicht angebaut, sondern immer noch vornehmlich in seiner Heimat Mexiko, ferner in Guatemala, Argentinien und in Peru.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Juliheft 2014 lesen.

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