Der Mensch in seiner Ganzheit

Dank unserer Spitzentechnologie verfügen wir heute über ausgefeilte Diagnose- und Therapiesysteme. Dennoch stößt unser Heilsystem deutlich an seine Grenzen. Wir brauchen eine Medizin, die neben unserem Körper auch unseren Geist und unsere Seele einbezieht: eine Medizin, die den Menschen in seiner Ganzheit anerkennt und ihn zurück zu seiner Mitte finden lässt.

 Das Wort „heilen“ ist mit „heilig“ verwandt, und das wiederum impliziert eine hohe Intensität der Berührung mit dem Geistigen – etwas, das keineswegs nur den Frommen oder gar den offiziell heilig Gesprochenen vorbehalten ist. Im Gegenteil: Gegenwärtig entdecken vor allem die Physiker das Heilige für sich. Je tiefer sie in die Welt der kleinsten, subatomaren Teilchen vordringen, die das Universum unabhängig von Zeit und Raum in grenzenloser Freiheit durchqueren, die sich gleichzeitig in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufhalten können und zum Teil seit Anbeginn der Schöpfung bestehen, desto plausibler scheint ihnen die Existenz eines Gottes, der allerdings in von uns nicht mehr erfassbaren Dimensionen angesiedelt ist. Gott wird zwar niemals ein Bestandteil unserer weltlichen Wirklichkeit sein, aber genauso sicher ist, dass er als liebende Energie das ganze Universum, die Galaxien, die Planeten und alles Leben bis zu den feinsten Einzellern durchwebt.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Januarheft 2017 lesen.

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