Heilende Tiefenwärme – Schmerzen lindern mit Bienenwachs

Das herrlich duftende Wachs, aus dem die architektonisch genialen Bienenwaben gebaut sind, hat es den Menschen seit der Antike angetan. So wurden früher Fackeln daraus hergestellt, für Kerzen wird das Wachs bis heute genutzt. Viel zu wenig bekannt ist der Nutzen von Bienenwachs in der Naturheilkunde, wo es seit Jahrtausenden seinen festen Platz hat.

 Woran denken wir beim Stichwort „Bienenwachs“? Bestimmt zuallererst an Kerzen, vielleicht auch an die fleißigen Bienen selbst, die in ihrem Stock die exakten sechseckigen Waben errichten. Manch einem fällt gar das Londoner Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds ein. Bekannt sind auch Wachsprodukte an Imkerständen – wie etwa Scheibenhonig, der noch Waben enthält, oder kleine Figürchen aus Wachs. Verwendet wird Wachs in zahlreichen Kosmetikprodukten wie Salben oder Seifen, und man kann mit ihm die Beine in einer eher unangenehmen Prozedur enthaaren. Wachs ist auch Bestandteil von Farben, Möbelpolitur und Parkettpflegemitteln, zudem umhüllt das Bienenprodukt manche Süßigkeiten, damit sie in der Tüte nicht zusammenkleben. Da die Biene ein Symbol der Jungfräulichkeit ist, durften in Kirchen früher nur Bienenwachskerzen brennen, auch galt es als wertvolles Handelsgut. 

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Augustheft 2016 lesen.

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