Heilerde: Traditionsreiche Naturarznei – richtig angewendet

Seit Jahrtausenden wird Heilerde innerlich und äußerlich wirkungsvoll angewandt gegen vielerlei Beschwerden – und dies so ausgeprägt, dass man geradezu von einem Gesundheitselixier sprechen kann. So wird in zerriebenem Löss gebadet, die Heilerde zur Pflege kranker Haut genutzt, als Bindemittel bei Vergiftungen innerlich eingenommen und bei zahlreichen anderen Gesundheitsproblemen eingesetzt.

 Wenn Menschen Erde verzehren, wird dies wissenschaftlich als „Geophagie“ bezeichnet. Dieser Vorgang kann heute noch in verblüffend vielen Kulturen beobachtet werden: Magen-Darm-Erkrankungen, Hungersnöte oder die instinktive Suche nach Mineralstoffen bei Mangelernährung könnten bei vielen Völkern die Motivation sein, ausgesuchte Erde zu essen. Bereits im Altertum wurde Heilerde gezielt als Heilmittel genutzt. Mineralische Erden galten jahrhundertelang als wirksame Arznei gegen Vergiftungen aller Art. Darunter verstand man früher ganz allgemein auch schwere und unheilbare Erkrankungen wie beispielsweise die Pocken und die Pest.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Aprilheft 2016 lesen.

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