Jiaogulan – Das chinesische Kraut der Unsterblichkeit

Der „Pflanze der Unsterblichkeit“ vertraute man bereits im Alten China seit dem 15. Jahrhundert. Nun wird diese besondere Pflanze auch im Westen immer beliebter. Denn die guten Erfahrungen häufen sich, dass sie unterstützend und heilsam bei Krankheiten, wie Bluthochdruck, vegetativen Nervenleiden, Stress, Diabetes und Krebs, sein kann. So gilt die Heilpflanze Jiaogulan mittlerweile als äußerst wertvoll für die Gesundheit und insbesondere für mehr Lebensenergie.

Jiaogulan, gesprochen „Dschiau-Gu-Lan“, ist ein Gewächs aus den Regenwäldern in südlichen Bergregionen Zentralasiens. Dort schon lange bekannt als Heilpflanze mit weitreichendem Wirkungsspektrum, erlebt das Kraut nun in China eine Renaissance als Anti-Aging-Heilkraut. Die ersten Überlieferungen stammen aus dem Alten China zur Zeit der Ming-Dynastie (1368–1644). Der Verfasser Zhu Xiao schreibt über die Pflanze, dass sie sich gut als Wildgemüse bei Hungersnöten eigne. In den bergigen Regionen Südchinas trinkt man den Jiaogulan-Tee, der dort als „Xiancao“ bekannt ist, täglich – vielleicht ist das der Grund, weshalb in dieser Gegend überdurchschnittlich viele Hundertjährige leben.

Im Westen wurde Jiaogulan zum ersten Mal im Jahr 1784 von dem schwedischen Naturforscher Carl Peter Thunberg beschrieben. Japanische Forscher fanden dann im Jahr 1976 heraus, wie vielseitig diese Pflanze ist und wie gut sie sich als Heilmittel einsetzen lässt. Inzwischen konnte ihre Wirksamkeit in vielen Studien belegt werden.

 

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Oktoberheft 2016 lesen.

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