Solidarische Landwirtschaft – "Wir teilen uns die Ernte"

Wie versorgen wir uns am besten mit Produkten aus ökologischem und regionalem Anbau? Wie können bestehende landwirtschaftliche Betriebe vor dem Konkurs gerettet werden? Die Solidarische Landwirtschaft ist eine Alternative zur konventionellen Produktion von Lebensmitteln, von der Erzeuger und Verbraucher gleichermaßen profitieren.

 Niedrigpreise, Konkurrenzdruck und fehlende Vermarktungswege zwingen viele kleinbäuerliche Betriebe zum Aufgeben. So kann nur noch jede zweite Bauernfamilie von ihrem Betrieb leben. Strukturwandel und fehlende Hofnachfolger setzen die verbleibenden Höfe zusätzlich unter wirtschaftlichen Druck. Dass der Fehler im System liegt, glauben inzwischen immer mehr Landwirte, Gärtner und Konsumenten. Anstatt auf Entscheidungen aus der Politik zu warten, werden sie selbst aktiv und setzen bei der Herstellung ihrer Lebensmittel auf Eigenverantwortung, Mitbestimmung und Transparenz sowie auf eine nachhaltige Produktionsweise – die tragenden Säulen der Solidarischen Landwirtschaft (= SoLaWi; englisch: Community Supported Agriculture = CSA).

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Juniheft 2016 lesen.

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