Algenöl – Omega-3-Quelle der Zukunft

Fische und Meeresfrüchte galten lange Zeit als die Omega-3-Lieferanten schlechthin und damit als unerlässlich für unsere Gesundheit. Doch die zunehmende Schadstoffbelastung und Überfischung unserer Weltmeere macht die Suche nach neuen Omega-3-Quellen langfristig alternativlos. In der Wissenschaft rücken dabei verstärkt mikroskopisch kleinste Pflanzen ins Visier: die Mikroalgen. Diese sind nicht nur besonders reich an bioaktiven Omega-3-Fettsäuren, sondern lassen sich praktischerweise auch an Land kultivieren. Michael Nehls, Arzt und Molekulargenetiker, spricht gar von einer neuen „Ernährungsrevolution“ und plädiert für einen stärkeren Ausbau der Algenzucht. Doch noch steckt die Entwicklung nachhaltiger Produktionsanlagen in den Kinderschuhen.

 Sie sind zwar mikroskopisch klein, doch ihre Syntheseleistung ist einzigartig: Mikroalgen produzieren rund die Hälfte des globalen Sauerstoffgehalts unserer Atmosphäre und liefern darüber hinaus ein breites Spektrum wichtiger Nährstoffe – darunter zwei Omega-3-Fettsäuren, die für unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit von entscheidender Bedeutung sind. Omega-3-Fettsäuren zählen, wie auch Omega-6, zu den essenziellen Fettsäuren – wobei essenziell bedeutet, dass unser Körper sie nicht selbstständig herstellen kann.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Augustheft 2019 lesen.

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