Alles im Fluss

 Inmitten der Natur erkennen wir, dass auch wir ein Teil der Schöpfung sind, ein Wimpernschlag im ewigen Werden und Vergehen. Wer sich diesem Gefühl hingibt, fühlt Trost und Dankbarkeit für die Schönheit des Augenblicks.

 Zuerst sah ich die Geier über den Felsen segeln und dachte mir: „Wie hoch.“ Später las ich, dass sich die Geier durch die Aufwinde im Gorges du Tarn* bis auf 500 Meter hochtreiben lassen, fliegen können sie kaum. Sie schweben dann über all dem, was ich in den letzten Wochen sehen durfte. Am Abend saß ich vor unserem Zelt nahe dem Fluss und hörte nur das Rauschen des Wassers und der Blätter im Wind. Unter den Geiern schwebten Habichte zu ihren Felsennestern, die rot in der untergehenden Sonne leuchteten. 

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Oktoberheft 2017 lesen.

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