Alltag als Übung – Stille mitten in der Stadt

Oft scheint sie unauffindbar – ja, eigentlich gar nicht vorhanden zu sein. In einer überfüllten Straßenbahn fahren wir zur Arbeit, in der Stadt hetzen wir durch Menschenmengen. Lärm, Stress und laute Geräusche überall. Es ist nicht leicht, die Stille im städtischen Alltagsleben zu finden. Und doch gibt es sie, die Stille in der Stadt.

Meist ist es schon am frühen Morgen mit der Stille vorbei: Auf den schrill klingelnden Wecker folgen der Gang zur Bahn und der Weg zur Arbeit. Lärm, Enge und Hektik, wohin wir schauen. Im Büro löchern uns die Kollegen mit Fragen, das Telefon klingelt unentwegt und der Computer vermeldet im Minutentakt neue E-Mails. Auf dem Heimweg wollen wir noch rasch etwas in der Stadt besorgen, doch ehe wir uns versehen, stehen wir erst an der laut dröhnenden Straße voller Feierabendverkehr, ehe wir uns anschließend durch die übervölkerte Fußgängerzone schlängeln, um schließlich im Supermarkt in der Warteschlange zu stehen – wie immer ist nur eine Kasse geöffnet.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Novemberheft 2013 lesen.

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