Alternative Lebensformen – Auf der Suche nach einem neuen Miteinander

Immer mehr Menschen sehnen sich nach Gemeinschaft mit anderen – ob im Alter oder in jüngeren Jahren. Genauso unterschiedlich wie die Motive sind auch die Experimente, in denen versucht wird, neu, nachhaltig und anders mit dem Leben umzugehen. Ein Bericht über innovative Wohn- und Lebensmodelle, die zeigen, dass ein auf Kooperation, Solidarität und Vertrauen basiertes Leben keine Utopie ist.

 Heiraten, Kinder bekommen, ein Haus bauen – so lautete bis vor gar nicht langer Zeit der klassische Lebensentwurf. Die Realität ist inzwischen eine andere: Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes liegt die Zahl der allein lebenden Menschen in Deutschland bei 15,9 Millionen. Jeder Fünfte führt einen Einpersonenhaushalt, und die Großstädter gehen dabei voran. So nimmt in Hamburg zwar die Zahl der Wohnungen insgesamt zu, die der Familien und Paare, die zusammen wohnen, nimmt dagegen ab. 51,5 Prozent Einpersonenhaushalte gibt es in der Hansestadt bei etwas mehr als einer Million Wohnungen. Auch in der Bundeshauptstadt leben die meisten Menschen allein: 54,2 Prozent der Berliner Haushalte sind Einpersonenhaushalte.

Aber nicht jeder, der allein lebt, ist zwangsläufig Single, das hat die Online-Partnervermittlung ElitePartner im Rahmen einer Studie mit über 10.000 Befragten herausgefunden. Besonders Frauen wollen ihren Freiraum in der Partnerschaft nicht aufgeben und leben oft solo, auch wenn sie eine Beziehung führen. Freiheit, Individualität, Kompromisslosigkeit stehen auf der einen Seite der Medaille, Vereinsamung, Isolation und Verarmungsrisiko auf der anderen. Zerfällt die Gesellschaft in versprengte Einzelindividuen? Lässt sich daraus noch ein verlässliches Sozialgefüge zimmern?

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Juniheft 2014 lesen.

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