Anthroposophische Kliniken in Corona-Zeiten – Zuwendung als Medizin

Das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe am Rande von Berlin ist auf Anthroposophische Medizin spezialisiert – und behandelt seit Frühjahr 2020 auch Menschen, die an COVID-19 erkrankt sind. Ob Isolier- oder Intensivstation: Äußere Anwendungen regen die Selbstheilungskräfte ebenso an wie anthroposophische Heilmittel. Erstaunliche Erfolge verzeichnet das Team vor allem auch mit der Gabe von Colchicin, wenn sich das Immunsystem im gefürchteten Zytokinsturm selbst attackiert.

 Corona? Ich doch nicht!“ Als ehemaliger Turner und bis heute durchtrainiert, ist sich Paul Schmidt* sicher, für das Sars-CoV-2-Virus zu gesund zu sein. Das denkt er auch noch, als seine Frau an COVID-19 erkrankt. Das leichte Kratzen im Hals? Ist nach einem Tag wieder weg. Und überhaupt: Mit 53 Jahren gehört er doch keiner Risikogruppe an. „Aber dann ging es los: Ich bekam Husten und hohes Fieber, 39, 40 Grad, habe viel geschwitzt, wurde jeden Tag schwächer“, berichtet Schmidt. Nach 11 Tagen, seine Frau ist so weit wieder auf den Beinen, kann er selbst keine drei Schritte mehr gehen, ohne keuchend nach Luft zu ringen. Zu der Zeit hält er sich im Ausland auf. Im Krankenhaus dort, ist er überzeugt, würden sie ihn intubieren und ins künstliche Koma legen. „Das wollte ich auf keinen Fall, fühlte mich aber auch so elend, dass ich dachte: ‚Jetzt ist es vorbei‘.“

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Juniheft 2021 lesen.

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