Arzneipflanze des Jahres: Samtige Haut dank Saathafer

Schon in der Antike behandelten die Menschen Hautkrankheiten mit Haferstroh. Aufgrund seines großen Wirkstoffgehaltes eignet sich das Getreide zur Therapie verschiedener Erkrankungen unter anderem auch von Hautproblemen. So können etwa bei Neurodermitis, Schuppenflechte oder Rosacea Haferstrohbäder die Beschwerden spürbar lindern. Auch Bäder, Salben und Cremes helfen gegen Juckreiz Schuppenbildung und Rötungen.

 Früher lautete ein beliebter Poesiealbumspruch „Lebe lustig, lebe froh, wie der Mops im Haferstroh“. Während die Büchlein mit den Lebensweisheiten in Zeiten von Facebook und Co. ausgedient haben, liegt der Hafer mit seinen gesundheitsfördernden Eigenschaften nach wie vor im Trend. Bekannt und beliebt sind vor allem die schmackhaften Frühstücksflocken. Doch Saathafer (Avena sativa), auch Weißer oder Echter Hafer genannt, hat obendrein ein vielseitiges therapeutisches Potenzial. Sein Einsatzspektrum reicht von der Behandlung der Haut über Magen-Darm-Erkrankungen bis hin zur Vorbeugung etwa von Arteriosklerose und Diabetes mellitus Typ 2. Der hohe Eiweißgehalt, die gesunden Fettsäuren, B-Vitamine und Ballaststoffe wirken sich positiv bei Verdauungsbeschwerden aus. Aufgrund seines Mineralienanteils und seiner Beta-Glukane kann der Hafer den Cholesterolspiegel senken und den Blutzuckerspiegel verbessern – und eignet sich daher für Diabetiker zur Entlastung der Bauchspeicheldrüse. Darüber hinaus wird er wegen seiner schlaffördernden und allgemein beruhigenden Eigenschaften geschätzt.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Juniheft 2017 lesen.

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld