Auf der Suche nach sich selbst – Den Neuanfang wagen

Viele Menschen wünschen sich eine Veränderung in ihrem Leben. Oftmals macht auch eine Krankheit oder ein Schicksalsschlag einen Neustart nötig. Doch es braucht Mut, das Leben auf neue Beine zu stellen. Wie können wir diesen Schritt schaffen? Welche Herausforderungen gilt es zu bewältigen?

Er war einst an allen wichtigen Projekten im Bereich der Medien- und Kommunikationsentwicklung in der Schweiz beteiligt. Sein Leben war geprägt von unzähligen Vorhaben und Mandaten. Trotz der vielen Erfolge und Anerkennungen machten sich mit der Zeit gewisse Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Der Arbeitstag zwischen sieben Uhr morgens und Mitternacht ging nicht spurlos an ihm vorbei. „Ich ging über meine Grenzen hinaus und hatte das Gefühl, ein Magengeschwür zu bekommen, wenn ich so weitermachen würde“, erzählt Paul M. Als er 1993 zusammen mit seiner Frau eine mehrmonatige Weltreise unternahm, fasste er den Entschluss, ein neues Kapitel in seinem Leben zu beginnen. Er kehrte der Karriere teilweise den Rücken zu und widmete sich vermehrt spirituellen Themen. Dann ließ er sich zum Shiatsu- und Tai Chi Chuan-Therapeuten ausbilden.

„Ich fand zurück zu mir selbst“

Mit der traditionellen chinesischen Heilkunst machte Paul M. bereits 1987 als Patient Bekanntschaft. Seit 1997 arbeitet er nun als diplomierter Shiatsu-Therapeut. Zwei Jahre später begann er zudem mit dem Unterrichten von Tai Chi Chuan-Kursen, auch bekannt als chinesisches Schattenboxen. „Dank meiner intensiven Arbeit mit der chinesischen Heilkunst fand ich zurück zum eigenen Körper und zu mir selbst. Ich erlebe die Verbindung von Körper und Geist. Mein Leben wurde bewusster. Ich kann heute akzeptieren, dass Dinge im Leben anders laufen, als mein Kopf es will. Ich wurde insgesamt ruhiger.” Sein bewegtes Leben zwischen Arbeitsplatz, Sitzungen, Kulturanlässen, Galerien und Bars machte einem Alltag Platz, der ihm heute Raum gibt für sich selbst.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Januarheft 2012 lesen.

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