Aufbruch ins Neue – Der inneren Berufung folgen

Es lohnt sich, auch in der Lebensmitte noch einmal kräftig Anlauf zu neuen Ufern zu nehmen. Die Unzufriedenheit, die meistens dem Wunsch nach einem beruflichen Neustart vorausgeht, ist nichts anderes als ein Seelenwink, sich an die Ressourcen zu erinnern, die in den momentanen Lebensumständen keine Entfaltung finden. Der Schritt, das eigene Potenzial zu erkennen und umzusetzen, wird reichlich belohnt – mit mehr Sinn und Lust am Leben.

 Sind Glück und Zufriedenheit reine Glückssache? Oder sind wir im Zeitalter der unendlichen Möglichkeiten nicht geradezu verpflichtet, unser „Glück zu machen“? Schließlich stehen jedem unbegrenzte Möglichkeiten offen: unendlich viele Ausbildungs- und Berufswege, Lebensformen, Wohnorte, Beziehungen. Es gibt unzählige Varianten, sich weiterzubilden und weiterzukommen. Doch macht diese Art der Selbstoptimierung glücklich?

Was ist Glück eigentlich? Die Sehnsucht nach Glück sei die Sehnsucht nach Sinn, schreibt der Lebenskunstphilosoph Wilhelm Schmid: Sinn der Arbeit, Sinn des eigenen Lebens. „Wo Sinn erfahrbar wird, ist Glück die Folge.“ Doch mit dem Sinn ist das so eine Sache. Gerade in der Lebensmitte zwischen 35 und 50 Jahren wird er hinterfragt. Dringliche Fragen tauchen auf, wie „Wer bin ich eigentlich? Was tue ich hier, für wen, wozu? Was sagt mein Innerstes zu dem Leben, das ich gewählt habe? Wann und wodurch ist mir die Freude abhandengekommen? Wonach sehne ich mich? Wohin geht die Reise?“

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Januarheft 2016 lesen.

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