Beckenboden – Energiezentrum für Vitalität und Lebenslust

Die Aufrichtung der Wirbelsäule, die Kontrolle des Harndrangs und sogar die stabile Positionierung der inneren Organe ist eine Trainingsfrage. Und das alles funktioniert über eine einzige Muskelpartie.

Viele Sportliebhaber widmen sich hingebungsvoll ihrem Muskeltraining, sie übersehen dabei jedoch eine kleine, kaum wahrnehmbare, aber besonders wichtige Muskelregion: den Beckenboden, verrät Dr. med. Annett Gauruder-Burmester vom Interdisziplinären Beckenbodenzentrum in Berlin. Trainer und Mediziner beobachten immer häufiger, dass die Muskulatur des Beckenbodens bei den meisten Menschen nur schwach ausgeprägt ist. Schlimmer noch: Viele wissen nicht mal, wo diese Muskelregion überhaupt liegt, geschweige denn, wozu sie gebraucht wird. Dabei ist die Beckenbodenmuskulatur nicht nur aus gesundheitlicher Sicht von enormer Bedeutung – auch in Sachen Lebensqualität hat sie einiges zu bieten. „Denn je kräftiger die Beckenbodenmuskulatur ausgeprägt ist, desto aufregender wird das Liebesleben“, verspricht die Expertin. Der Grund hierfür liegt u. a. in der durch das Training verbesserten Durchblutung der Muskelschicht, die wiederum für eine intensivere Reizleistung der erektilen Fasern des Genitalbereichs sorgt. Alle, die spätestens jetzt hellhörig werden, werden erstaunt sein, wozu dieser Muskel noch fähig ist.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Dezemberheft 2011 lesen.

Kommentare

Freitag, 25.11.2011 18:28 | Hermann Gerlach
Dem kann ich nur zustimmen. Schon seit Jahren trainiere ich mit meinen Yoga-Teilnehmer/innen diesen Körperbereich besonders auch mit Atmung im Solarplexus auch zur Regulierung evt. minimaler Fehlstellungen. Dabei kommen auch Vokaltöne zur Wirkung, bis hin zum beleben des ganzen Verdauungstraktes. Grüße H.G.

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