Betrachtungen eines Arztes – Vom gesunden Umgang mit Krankheit

In unserer modernen Leistungsgesellschaft hat Krankheit ein schlechtes Renommee. Wir haben uns angewöhnt, sie entweder totzuschweigen – nach dem Motto: „Sie passt einfach nicht ins Bild“, oder sie sogar zu dämonisieren: Wir sprechen von „Monsterzecken“, „Killerviren“ und „hochaggressiven Tumoren“, die nichts anderes im Sinne haben, als uns hinterrücks anzufallen und fertigzumachen. So nimmt es kaum Wunder, dass es uns nicht gelingt, gelassen, bewusst und sinnvoll mit der eingetretenen Krankheit umzugehen.

Krankheiten als „bösartig“ und „heimtückisch“ zu betrachten, führt dazu, dass viele Menschen – auch die Angehörigen, Freunde und Bekannten – zum Beispiel bei einer Krebsdiagnose einen schweren Schock erleiden: „Das hat mir völlig den Boden unter den Füßen weggezogen“, „Ich bin seitdem vollkommen neben mir“ usw. sind häufige Äußerungen. Manche erstarren auch nur in Sprachlosigkeit.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Dezemberheft 2012 lesen.

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