Bio-Garten: Reiche Ernte mit Terra Preta

Indigene Völker haben einst mit Terra Preta ihre Böden fruchtbar gemacht. Jetzt findet die Methode auch bei uns immer mehr Anhänger, denn sie ersetzt Dünger und Pestizide – und sie schützt das Klima.

 Stefan Strasser schaut auf ein Meer voller Lilien, über einen halben Meter hoch stehen die Pflanzen, blühend in allen Farben – cremeweiß, sonnengelb, flammend orange, bordeauxrot. Ein Fest der Üppigkeit und Sinnlichkeit. Strasser lässt seinen Blick schweifen und grinst: „Gut, was?“ Er setzt den Schubkarren ab, greift hinein und hält uns eine Handvoll schwarzer Erde unter die Nase: „Riecht mal!“ Es duftet nach frischer Erde und weichem Waldboden. Nach Leben.

Strasser ist ein gemütvoller, grundfreundlicher Franke, dessen Familie hier im Dorf Kriegenbrunn bei Erlangen seit Generationen Blumen anbaut. Schon der Vater war ein passionierter Lilienzüchter. Stefan Strasser selbst hat unter anderem die „Lilienarche“ gegründet, eine Sammlung alter und seltener Sorten, die er vor dem Vergessen und Aussterben bewahrt. Und was er hier zeigt, ist die Erde, in der all seine Schönheiten wurzeln, blühen und gedeihen: Terra Preta. Die Wundererde, wie manche sie halb scherzhaft nennen. 

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Septemberheft 2017 lesen.

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