Blockaden lösen durch sanftes Klopfen

Sie gilt als schnelle, nebenwirkungsfreie und schmerzlose Methode, um belastende, unangenehme Gefühle, mit Ängsten verbundene Überzeugungen und körperliche Beschwerden zu lindern oder sie sogar ganz zum Verschwinden zu bringen – die Klopfakupressur EFT (Emotional Freedom Techniques). Das Klopfen von Meridianpunkten löst Störungen im Energiesystem auf sanfte Art und eignet sich hervorragend für die Eigenanwendung sowie als Werkzeug für Therapeuten in der Praxis.

 Oft wissen wir gar nicht genau, wo das ungute Gefühl herkommt, das sich plötzlich in uns breit macht. Warum wir auf einmal unsere innere Balance verlieren: Den ganzen Tag über bieten sich uns Gelegenheiten, wütend oder traurig zu werden, frustriert oder ängstlich zu sein, Schuldgefühle zu haben oder sich hilflos, vielleicht sogar wertlos zu fühlen. Kurz: wenn wir gestresst sind – je nachdem, was „unsere Knöpfe drückt“ und welche Erfahrungen wir im Leben schon gemacht haben. Sind wir uns dessen nicht bewusst, dann läuft Schema F ab, vollautomatisch: Über unsere Sinnesorgane – vor allem Augen und Ohren – erreicht die jeweilige Information die Mitte des Gehirns, das limbische System und dort die Amygdala*. Diese prüft augenblicklich, ob wir so etwas schon einmal erlebt haben und wenn ja, sortiert sie das Erlebnis in die jeweilige Schublade ein. Der Chef, dem man nichts recht machen kann? Wie früher der Vater. Die jammernde Freundin, der es nur um sich selbst geht? Passt zur Mutter, deren Befindlichkeiten immer im Vordergrund standen. Und weil das damals frustrierend war, ist es das heute wieder: Die Amygdala informiert den Hypothalamus über den erneuten Alarmzustand, und der gibt die Order: „Stresshormone“ wie Adrenalin und Kortisol ausschütten! Und dann essen wir die Chipstüte leer, trinken zu viel Rotwein, machen exzessiv Sport oder verdrängen das Ganze. Bis an einem der nächsten Tage das Spiel von vorne losgeht. Mit den gleichen Protagonisten oder anderen, die wieder dieselben inneren Konflikte triggern. Der Grund: Unsere Gedanken und Gefühle haben sich nicht geändert. 

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Juniheft 2017 lesen.

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