Brennnessel-Kur – Blutreinigung für neue Vitalität im Frühling

Die ersten Wochen des Frühlings brechen an, jetzt ist die richtige Zeit, den müden Körper durch eine Blutreinigungskur wieder fit zu machen. Unentbehr­lich dafür ist ein viel ver­schmähtes Unkraut, das aber dennoch hervorragen­de Heilkraft besitzt: die Brennnessel.

 Der römische Dichter und Naturforscher Plinius der Ältere (23 bis 79 n. Chr.) bezeichnete die Brennnessel (Urtica dioica) als die am „meisten verhasste aller Pflanzen“, eine Einstellung, die der Brennnessel heute noch anhaftet. Trotzdem stand dieses „Unkraut“, das manchem Bau­ern das Leben schwer macht, und das auf jeder Wiese und Schutthalde zu fin­den ist, selbst damals schon in hohem Ansehen. So schrieb bereits der griechische Naturphilosoph Phanias von Eresos im 4. Jahrhundert v. Chr. ein ganzes Buch über diese Heilpflanze und lobte sie in den höchsten Tönen. Im Laufe der Jahrhunderte folgten weitere Loblieder auf die Brennnessel. Denn die Brennnessel gehört zu den besten Blutreinigungsmitteln, die wir unter den Heilpflanzen überhaupt kennen. Erkrankungen der Harn­wege können mit ihr ebenso gut behandelt werden wie Wassereinlagerungen, da sie den Harnfluss anregt und entzündungshemmend wirkt. Weiterhin ist sie gut einsetzbar bei allgemeiner Stuhlverstopfung, Blutarmut und mangelnder Widerstands­fähigkeit des Organismus. Wegen ihres hohen Eisengehaltes ist die Brennnessel auch ganz besonders zur Blutbildung geeignet.

 

Den vollständigen Beitrag können Sie im Aprilheft 2014 lesen.

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