Camu-Camu – Die Vitamin-C-Wunderbeere aus dem Amazonas

Geht es um Vitamin C, wird man oft auf Zitrusfrüchte wie Zitronen und Orangen verwiesen. Dabei ist in einer Zitrone mit 53 mg pro 100 g eigentlich gar nicht so viel Vitamin C enthalten. Zumindest nicht, wenn man sie mit den Früchten des Camu-Camu-Strauchs vergleicht – wahre Spitzenreiter in puncto Vitamin C, die das Immunsystem stärken, Entzündungen lindern und eine allgemein belebende Wirkung haben.

 Die Camu-Camu-Frucht aus den Regenwäldern des Amazonas ist eine Powerbeere, die diesen Namen wirklich verdient. Denn: Im Vergleich zu allen uns bekannten Pflanzen ist sie die reichste Quelle an Vitamin C. Das Fruchtfleisch der etwa 3 cm großen, leicht rötlichen und sauer schmeckenden Camu-Camu-Beere (Myrciaria dubia), die in der Amazonasregion Perus, Kolumbiens, Venezuelas, Ecuadors, Boliviens und Nordbrasiliens gedeiht, enthält bis zu 3.000 mg Vitamin C pro 100 g und übertrifft damit den Gehalt von Orangen um das 40-Fache. Wie viel Vitamin C tatsächlich enthalten ist, hängt – wie auch der Gehalt weiterer wertvoller Inhaltsstoffe – vor allem vom Reifegrad der Früchte ab. Während man in grünen Früchten durchschnittlich fast 2.300 mg Vitamin C pro 100 g findet, liegt der Wert bei den reifen, roten Früchten „lediglich“ bei rund 2.000 mg. Insgesamt macht der Vitamin-C-Gehalt unglaubliche 2 bis 5 % des Gesamtgewichts aus.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Augustheft 2020 lesen.

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