Coronavirus – Neuartige mRNA-Impfung mit Risiken

In den letzten Monaten wurde uns von vielen Seiten der Eindruck vermittelt, ein Ende der Corona-Pandemie könne nur mit der Einführung eines Impfstoffs herbeigeführt werden. Weltweit forschen Institute mit Hochdruck an der Herstellung und möglichst schnellen Marktreife eines solchen Impfstoffs. Dabei liegt das besondere Augenmerk auf den neuartigen mRNA-Impfstoffen. Doch viele Menschen sind verunsichert, fragen sich, ob diese unter hohem Druck und im Wettlauf hergestellten Substanzen sicher und frei von Nebenwirkungen sind – und ob tatsächlich eine Impfung der einzige Weg aus der Krise sein kann …

 Aktuell fließen enorme Summen in die Erforschung eines COVID-19-Impfstoffs. Mittlerweile sind es laut WHO über 100 Forschungsprojekte weltweit, in denen mit Hochdruck am erhofften Impfstoff gearbeitet wird. Die Unternehmen arbeiten dabei mit unterschiedlichen Verfahren: Längst bekannt sind Lebendimpfstoffe mit abgeschwächten Viren (z. B. Masern) oder Totimpfstoffe, die mit inaktiven Teilen des Erregers arbeiten (z. B. Keuchhusten). Diese werden vom Körper als fremd erkannt und regen das Immunsystem zur Antikörperbildung an. Ein besonderer Fokus bei der Suche nach einem COVID-19-Impfstoff liegt auf einer weiteren Technologie: den genbasierten Impfstoffen, sogenannten mRNA- und DNA-Impfstoffen. Sie haben den Vorteil, dass von ihnen besonders schnell und günstig viele Injektionsdosen produziert werden können. Von den Impfstoffen, die derzeit gegen COVID-19 in den Laboren erprobt werden, basiert rund die Hälfte auf genetischen Herstellungsverfahren. Die Aussicht auf eine – möglicherweise obligatorische – Corona-Impfung stieß nicht bei allen Menschen auf die erhoffte Akzeptanz. Viele möchten die Entscheidung für oder gegen eine Impfung selbst treffen. Zumal die mRNA-Impfstoffe in einem neuen, kaum erprobten Verfahren hergestellt werden und es bisher noch keine Zulassung für derartige Vakzine gab.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Augustheft 2020 lesen.

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