Coronavirus: PCR-Tests – Was können sie wirklich?

Seit Frühjahr 2020 bestimmt die Corona-Krise die Schlagzeilen der Medien und den Lebensalltag der Menschen. Das Robert Koch-Institut vermeldet täglich neue Infektionszahlen, die als Grundlage für weitreichende Maßnahmen dienen – von der Vorschrift, Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen, bis hin zur Absperrung ganzer Regionen, die zu Hotspots deklariert werden. Die Diagnosetechnik, die der Erhebung dieser Infektionszahlen zugrunde liegt, ist der PCR-Test. Doch wie genau funktioniert dieser Test? Wie zuverlässig ist er, und welche Aussagen sind in Hinblick auf die Ansteckungsgefahr positiv getesteter Menschen möglich? NATUR & HEILEN sprach mit der Humanbiologin und Immunologin Prof. Ulrike Kämmerer ebenso wie mit dem Immunlogen und Toxikologen Prof. Stefan Hockertz über dieses brisante Thema.

 Interview mit Prof. Ulrike Kämmerer

Prof. Ulrike Kämmerer hat im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Ausbildung lange in der Virologie geforscht und PCR-Tests zur Diagnostik von RNA-Viren entwickelt. Sie arbeitet derzeit am Universitätsklinikum Würzburg. Das folgende Interview gab Frau Kämmerer als Privatperson

Frau Prof. Kämmerer, was genau heißt PCR?

PCR steht für Polymerase-Ketten-Reaktion oder Polymerase-Chain-Reaction. Die Kettenreaktion ist eine Methode, mit der man DNA (Desoxyribonukleinsäure) gezielt kopieren kann. Dafür benötigt man das Enzym Polymerase. Bei den meisten lebenden Organismen ist die DNA Träger der Erbinformation. Bei bestimmten Viren, u. a. Coranaviren, ist es die RNA (Ribonukleinsäure).

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Dezemberheft 2020 lesen.

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