Cupping – Die moderne Schröpfmassage

Cupping: So nennt man eine moderne Variante des traditionellen Schröpfens. Die neue Methode revolutioniert dabei förmlich die uralte Heilweise. Kleine federleichte Saugnäpfe aus Silikon wirken mit sanftem Unterdruck und nahezu nebenwirkungsfrei auf Faszien, Muskeln und Gelenke und kommen gegen eine Vielzahl unterschiedlicher Beschwerden zum Einsatz – von Verspannungen über chronische Schmerzen bis hin zu stressbedingten Leiden. Die kleinen Silikonbecher können dabei auch zur Eigenbehandlung zu Hause eingesetzt werden.

 Sie sind klein und handlich, leicht und biegsam, nicht zerbrechlich und sogar spülmaschinenfest: glockenförmige Saugbecher (Cups) in allen denkbaren Farben, die auf die Haut gesetzt werden. Wer heute „cuppt“, schröpft modern. Die Werkzeuge dafür bestehen aus Silikon, erhältlich in zwei verschiedenen Größen. Während sich die größeren Saugnäpfe für den gesamten Körper eignen, werden die kleineren an speziellen Triggerpunkten (sensiblen Schmerzpunkten mit verkürzten und verhärteten Muskelfasern) sowie an Gesicht, Händen, Füßen und Gelenken angesetzt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Schröpfgläsern hinterlassen die Cups aufgrund ihres Materials deutlich weniger Spuren auf der Haut. Während beim traditionellen Schröpfen therapeutisch beabsichtigte kleine Einblutungen (Petechien) und Hämatome entstehen – oder zur Ab- und Ausleitung gleich blutig geschröpft wird –, treten beim Cupping meist nur leichte Hautrötungen auf. Auch muss die Luft im Schröpfkopf nicht extra erhitzt werden.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Oktoberheft 2020 lesen.

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