Das Erbe Rudolf Steiners – 1. Teil: Der Universalgelehrte

Rudolf Steiner war ein Erneuerer: Als Pädagoge, Künstler, Architekt, Medizin- und Sozialreformer prägte er mit alternativen Lebensansätzen das 20. Jahrhundert. Sein Geburtstag jährte sich im Februar zum 150. Mal und lenkt den Blick auf eine Person, die zu vielen aktuellen Problemfeldern nicht nur theoretische Ideenansätze, sondern auch praktische Reforminitiativen auf den Weg gebracht hat.

Am 27. Februar 1861 wurde Rudolf Steiner in der Donaumonarchie, im heutigen kroatischen Kraljevec, geboren. Auf seiner Lehre beruhen die Grundlagen der Anthroposophie, doch über die theoretischen Ideen hinaus kam es zu vielen praktischen Anwendungen, die uns allen bis heute ein Begriff sind: Er begründete den biologisch-dynamischen Landbau (Demeter), legte die Grundlagen zur anthroposophischen Medizin (Weleda, Wala), reformierte mit neuen Bildungsideen die Pädagogik und gründete die Waldorfschulen, entwickelte eine Heilpädagogik und neue Tanzformen (Eurythmie), trat für eine soziale Dreigliederung ein (bedingungsloses Grundeinkommen) und brachte seine geisteswissenschaftlichen Ideen in eine neue Art Architektur (Goetheanum) ein. Der zentrale Ansatz seiner Reformbemühungen liegt im Menschenverständnis und in dem Versuch, eine menschlichere Welt zu gestalten.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Oktoberheft 2011 lesen.

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