Das Gallensäureverlust-Syndrom – Unterschätzte Ursache für Verdauungsprobleme

Gallensäuren werden in der Leber hergestellt, in der Gallenblase gesammelt und bei Bedarf in den Darm ausgeschüttet. Bedarf besteht, wenn wir etwas Fettiges gegessen haben, das mithilfe der Gallensäuren emulgiert werden soll. Ein Großteil dieser Säuren wird anschließend über den Dünndarm dem Körper zurückgeführt. Gelingt dies nicht in ausreichendem Maße, gelangen die Emulgatoren vermehrt in den Dickdarm, und es kommt zu Symptomen, die dem Reizdarmsyndrom nicht unähnlich sind. Bei Beschwerden im Darm steht daher die Frage nach der Abgrenzung beider Erkrankungen im Raum.

 Der Darm ist mit seinen besiedelnden Mikroorganismen und seiner weitläufigen Schleimhaut eines der zentralen Organe in unserem Organismus. Da er in etliche Bereiche unserer Gesundheit eingreift, bedeuten Darmprobleme für Betroffene oft mehr als nur Beschwerden bei der Verdauung: Hauterkrankungen, Gelenkschmerzen, chronische Entzündungen, Stoffwechselstörungen, Autoimmunerkrankungen, Infektneigung oder Allergien können ihre Ursache in einer gestörten Darmfunktion haben. Doch wie kommt es zu den verflochtenen Zusammenhängen zwischen Darm, Haut, Leber und Gallensäuren?

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Aprilheft 2021 lesen.

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