Das zutiefst Menschliche teilen

Zu oft verpassen wir in unserer von Hektik und Selbstbezogenheit geprägten Welt eine der schönsten Erfahrungen: dem Anderen in die Augen zu schauen und sich dabei selbst zu erkennen.

 „Was war für Dich der berührendste Moment?“, fragte die Reporterin einer Lokalzeitung die 25-jährige Ruby Hartbrich. Die junge Frau, Medizinstudentin in Marburg, war gerade von einem humanitären Einsatz im Mittelmeer nach Hause ins Münsterland zurückgekehrt. Sie gehörte zur Besatzung der „Sea-Watch“. Das war bis kurz zuvor ein abgetakelter holländischer Fischkutter. Anfang 2015 hatte Harald Höppner, ein 42-jähriger Kleinunternehmer und Aktivist aus Brandenburg, das Schiff gekauft, wieder flottgemacht, umgetauft und schon im Sommer in die Gewässer zwischen der libyschen Küste und der italienischen Insel Lampedusa navigiert. Also direkt an die viel beschworene „Außengrenze“ der Europäischen Union. Ruby war mit an Bord und half, Flüchtlingsboote anzusteuern und den Passagieren Trinkwasser, Schwimmwesten und erste medizinische Hilfe zu bringen. Das Notwendigste also, um ihr nacktes Leben zu retten.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Dezemberheft 2016 lesen.

 

 

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld