Der Biophilia-Effekt – In der Natur Heilung finden

Ein Spaziergang in der Natur ist gut für Leib und Seele. Das spüren viele Menschen intuitiv. Tatsächlich hat die Forschung aber erst jetzt entschlüsselt, welch positiven und sogar messbaren Einfluss speziell der Wald auf unsere physische und psychische Gesundheit hat.

 Evolutionsgeschichtlich bedingt wurzelt der Mensch in der Natur. In uns wirkt dieselbe natürliche Lebenskraft wie in Pflanzen und Tieren. Wir sind Teil der Schöpfung, nicht über ihr stehend und nicht von ihr entgrenzt. Allerdings ist heute ein großer Teil der Menschheit innerlich und äußerlich von der Natur entfremdet und wohnt in großen, überwiegend betonierten und asphaltierten Ballungsräumen. Schätzungen zufolge werden 2030 etwa acht Milliarden Menschen auf der Welt leben, davon fünf Milliarden in riesigen Metropolen. Für viele Menschen stellt die Umwelt kaum mehr als eine Ressource dar, die ausgebeutet und nutzbar gemacht wird. Dabei könnte uns ein Leben in und mit der Natur gesünder und widerstandfähiger gegen viele physische und psychische Krankheiten machen und der Gesellschaft etliche Milliarden Euro ersparen. Diesen Schluss legen zumindest moderne Studienergebnisse nahe. Eng verknüpft ist diese Forschung mit dem Wort „Biophilia“ – erstmals geprägt von Erich Fromm, Psychoanalytiker und Philosoph. Der Begriff setzt sich zusammen aus den altgriechischen Worten „bios“ für „Leben“ und „philia“ für „Liebe“. Biophilia meint also nichts anderes als die Liebe zum Leben bzw. zu Lebendigem und damit auch die Liebe zur Natur.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Aprilheft 2017 lesen.

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