Der Duft der Zirbe – Die wertvollen Öle der Alpenkönigin

Hoch oben, dort, wo kein anderer Baum mehr gedeihen kann, thront die Zirbe und trotzt den extremen Naturbedingungen. Nicht ohne Grund wird sie auch als „Königin der Alpen“ bezeichnet. In den Bergen nutzt man seit alters her ihr Harz und Öl – vor allem bei Gelenk- und Muskelschmerzen sowie bei Husten und Atemwegserkrankungen. Ihr duftendes Holz reinigt die Luft und fördert einen erholsamen Schlaf.

 Nach der letzten Eiszeit, vor ca. 12.000 Jahren, kamen die Zirben im Laufe der Jahrhunderte aus den eiskalten Gebirgsregionen Sibiriens in die Alpen, was nicht nur ihre erstaunliche Genügsamkeit, sondern auch ihre mühelose Anpassung an die dort herrschenden Naturbedingungen erklärt. Dennoch braucht es eine gehörige Portion Phantasie, sich vorzustellen, was der anspruchslose Nadelbaum im Laufe seines erstaunlich langen Lebens alles übersteht: Tosende Stürme, peitschende Regen- und Hagelschauer, erdrückende Schneelasten, eisige Kälte und im Sommer austrocknende Winde und die gleißende Glut der Sonne – und dies alles auf extrem kargem, steinigem Boden. Die ungemein starken Pfahlwurzeln des Baumes verankern sich im Laufe der Jahrzehnte immer tiefer, wobei die knorrig-dicken, oft meterlangen Seitenwurzeln das ihre dazu beitragen, dem sturmgebeutelten Baum festen Halt zu geben. 

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Januarheft 2018 lesen.

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