Der Funke

Die Diagnose „Autismus“ hängt wie ein Damoklesschwert über Jakes Familie. Gegen den Rat aller Spezialisten beschließt seine Mutter, ihn trotz seiner Krankheit ein normales Leben führen zu lassen, und ermutigt ihn, seinen „Funken“ zu folgen – den Dingen, die ihn leidenschaftlich interessieren. Und das Wunder geschieht: Je mehr Jake sich dem widmet, was ihn fasziniert, umso mehr öffnet er sich dem Leben und seinen eigenen Talenten.

„Ihm stehen alle Wege offen“ – das gab Jakes Physikprofessor Dr. Ross zur Antwort, als er von einem Reporter des Indianapolis Star gefragt wurde, wozu Jake seine Talente seiner Meinung nach einmal nutzen werde. Ich bekam Gänsehaut, als ich diese Worte las. So weit hatten wir es gebracht – von der Förderschullehrerin, die glaubte, Jake würde niemals lesen lernen, zu einem Physikprofessor der Universität, der Jake ein unendliches Potenzial bescheinigt. Eine solche Grenze lasse ich mir für einen Sohn gerne gefallen. Überhaupt sollten Eltern und Lehrer allen Kindern gegenüber eine solche Haltung einnehmen.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Septemberheft 2014 lesen.

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