Der Mensch im Mittelpunkt: Ganzheitlich heilen – Kliniken im Portrait

Krankenhäuser haben oft keinen besonders guten Ruf. Ärzte und Pflegekräfte sind chronisch überlastet. Um mit den Patienten zu reden, bleibt kaum Zeit, und wenn sie von ihnen sprechen, dann etwa von „der Niere auf Zimmer 37“. Behandelt wird meist nach Schema F. Das klingt nach bösem Klischee, ist aber leider vielerorts bittere Realität.

 NATUR & HEILEN wollte wissen, ob es in Kliniken mit komplementärmedizinischem Ansatz anders zugeht. Deshalb haben wir drei Krankenhäuser mit unterschiedlicher Ausrichtung besucht und festgestellt: Ja, hier herrscht ein anderer Geist. In der anthroposophischen Filderklinik bei Stuttgart, in der Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin in Bad Kötzting und im Krankenhaus für Naturheilweisen in München steht an oberster Stelle der Mensch – und zwar in seiner Ganzheit. Körper, Geist, Psyche sowie die Lebensumstände des Patienten werden in die Diagnose miteinbezogen, und die Therapie wird danach ausgerichtet. Zusätzlich zur schulmedizinischen Behandlung erhalten die Patienten, je nach Klinik, spezielle Heilverfahren, die die konventionelle Medizin sinnvoll ergänzen.

Da man weiß, dass auch die Umgebung zur Genesung beitragen kann, spielen die Architektur und räumliche Gestaltung in den Häusern ebenfalls eine besondere Rolle. Warme Wandfarben und Zimmer mit Blick ins Grüne unterstreichen die harmonische Atmosphäre der Filderklinik. In Bad Kötzting folgen gemäß der Traditionellen Chinesischen Medizin Innenarchitektur und Gartengestaltung den Regeln des Feng Shui, und auch das Krankenhaus für Naturheilweisen ist von einem ruhigen Parkgelände umgeben. Und weil das Essen einen hohen Stellenwert für Menschen im Krankenhaus einnimmt und überdies oft Bestandteil der Therapie ist, gehört eine vollwertige Küche ebenfalls zum Konzept der Kliniken. Wie gut das funktioniert, beweist die Zufriedenheit aller – die der Patienten, ebenso wie die der Menschen, die in den Kliniken arbeiten.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Novemberheft 2017 lesen.

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