Die heilende Kraft der Berge – Schätze zwischen Himmel und Erde

„Glück ist kein Ort, sondern ein Weg“, heißt es in einem tibetischen Sprichwort. Der Weg hinauf, auf den Gipfel eines Berges ist im wahrsten Sinne des Wortes bewegend. Erhebt der Wanderer sich über den Alltag, begegnet er einer anderen Welt – und trifft in diesen Momenten auf das Glück.

 Der Berg erhebt sich über das Tal, er ist erhaben durch seine Höhe. In den höchsten Höhen berühren sich Himmel und Erde, während ihre Verschiedenartigkeit sie gleichzeitig scheidet. Berge markieren die Ränder benachbarter Länder, auf den Bergkämmen trennt die Wasserscheide die Richtungen fließender Gewässer.

Jahrhundertelang mieden die Menschen das Gebirge. Der Berg war ein Ort ständiger Bedrohung, die Angst vor Lawinen und Steinschlag immer präsent. Keine Spur von der Alpenidylle, wo der Senner seine muhenden Kühe zusammentreibt, die Murmeltiere pfeifen, die Gämse an den Steilwänden klettern, die Sonne leuchtend über den Bergkämmen untergeht … Stattdessen: Felsmassen und Gestein.

Welcher Wandel in der Wahrnehmung der Landschaft muss sich vollzogen haben, damit eine derartige Wildnis aus Fels und Eis zu einem beliebten Reiseziel werden konnte! Ein weiter Weg führt von der Angst zur Abenteuerlust, von der Furcht zur Faszination, die Berge heute auslösen. Das Gefühl des Ausgesetzseins, das bei Extrembergsteigern für den nötigen Adrenalinschub sorgt, um es auf und über die Höhen zu schaffen, wurde früher als Ohnmacht gegenüber der rohen Naturgewalt empfunden. 

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Oktoberheft 2015 lesen.

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld