Die Perlentherapie – Sanfte Ohr-Akupressur für Kinder

Die Therapie mit Goldperlen, die auf bestimmte Akupressurpunkte am Ohr gesetzt werden, ist ein bislang recht unbekanntes Verfahren, das aus der Ohr-Akupunktur nach dem NADA-Konzept entstanden ist. Signifikante Ergebnisse zeigt die Perlentherapie u. a. bei Kindern, die an ADHS, Unruhe und Schlafproblemen leiden.

  Das NADA-Konzept (National Acupuncture Detoxification Association) wurde in den 1980er-Jahren in New York vom Psychiater und Akupunktur-Therapeuten Michael Smith begründet und entwickelt. NADA ist eine spezielle Form der Ohr-Akupunktur, die besonders bei psychosomatischen und auch bei psychiatrischen Erkrankungen hilfreich ist.* Ursprünglich stammt das Konzept aus der Behandlung mit Drogenkranken, die deutlich weniger Entzugssymptome zeigten, wenn sie die NADA-Behandlung am Ohr erhielten. So traten Schwitzen, Unruhe, Ängstlichkeit und Niedergeschlagenheit unter dieser speziellen Form der Akupunktur weitaus seltener auf. Mittlerweile hat sich das NADA-Konzept weltweit etabliert, allerdings erst in wenigen psychosomatischen und psychiatrischen Kliniken Einzug gehalten.

Aus der NADA-Ohr-Akupunktur entstand 1999 am Lincoln Hospital in New York schließlich die Perlentherapie – eine Akupressurbehandlung mit Goldkügelchen. Die Goldperlen haben eine magnetische Energie von 800 Gauß und wirken damit nicht nur über die jeweiligen Akupunkturpunkte, sondern auch als Akupunkturmagnettherapie, mit oder ohne Akupressur.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Februarheft 2020 lesen.

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