Die tiefe Heilkraft der Schlangenmittel

Schlangen werden häufig in Verbindung gebracht mit Angst und Panik, Versuchung und Verführung, Verrat, Verfolgung und Verlassensein sowie mit Wissen und Macht. Die homöopathischen Mittel aus diesen Reptilien stellen eine große Hilfe dar, um die dunklen Seiten des Ichs zu integrieren. Wer sich darauf einlässt, begibt sich auf eine spannende Reise durch die Welt der Serpentes und möglicherweise zu sich selbst.

Schlangen gelten allgemein als hinterlistig und verschlagen: Sie lauern ihrer Beute im Verborgenen auf und schlagen blitzschnell zu. Aus homöopathischer Sicht eilt den Menschen, die ein Schlangenmittel brauchen, ein ähnlicher Ruf voraus. Es heißt, sie seien egoistisch, nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht, rücksichtslos und unerbittlich. Auch seien sie angriffslustig und aggressiv – töteten ihr Opfer mit ihrer spitzen Zunge: scheinbar keine sonderlich sympathischen Menschen.

Bei näherer Betrachtung stellt sich diese Sichtweise als sehr vereinfachend und eindimensional dar. Sie trifft zwar auf einige Schlangenmittel zu, bei Weitem aber nicht auf alle. Neben der bösartigen Superschlange Lachesis muta (Buschmeisterschlange) gibt es auch Schlangen, die das genaue Gegenteil verkörpern, wie die schüchterne, friedliche, aufopferungsvolle Naja tripudians (Brillenschlange). Was diese unterschiedlichen Vertreter der Spezies Schlange dennoch eint und worin sie sich unterscheiden, davon handelt der folgende Artikel.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Juniheft 2012 lesen.

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