Effektiver Altruismus – Gutes tun, aber richtig

So viel Reichtum war nie – zumindest in den Industrienationen. Zwar nimmt auch in den Ländern des Südens die Armut ab, aber immer noch quälend langsam. Dabei sind sich die Experten weitgehend einig: Es wird genug für alle erwirtschaftet – wenn es denn gerecht verteilt würde. Genau daran arbeitet die Bewegung der Effektiven Altruisten.

 Auf den ersten Blick sind sie ganz normale junge Männer: Der 21-jährige Julius Gunnar aus Stuttgart studiert im ersten Semester Philosophie, Politik und Ökonomik an der Universität Witten/Herdecke. Felix Struckmann aus Witten hat die gleichen Fächer belegt, ist aber schon drei Semester weiter. Gewählt haben beide diese in Deutschland bislang einmalige Fächerkombination, weil sie möglichst viel Allgemeinwissen vermittelt bekommen und zugleich die Welt aus vielen Perspektiven heraus betrachten möchten. Ihr Studium sehen sie als Grundlage für ein gutes Leben. Natürlich.

Aber die zwei Studenten schauen weit über den eigenen Tellerrand hinaus. Sie wollen die Zustände so verändern, dass jeder Mensch sein Auskommen hat. Dass niemand mehr in einer Welt, die alle satt machen könnte, Hunger leiden muss. Kein Kind mehr an einer vermeidbaren Krankheit stirbt, wenn andernorts Menschen hundert und mehr Jahre alt werden. Beide glauben, dass ein gutes Leben für alle gelingen kann. Davon überzeugt hat sie der Effektive Altruismus.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Juniheft 2018 lesen.

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