Engagierte Hebammen – Geburtshilfe in den Bergen

Seit die geburtshilfliche Abteilung des örtlichen Krankenhauses geschlossen wurde, arbeiten fünf Hebammen in einem österreichischen Tal sehr viel dichter am werdenden Leben. Eine von ihnen, Susanne Harms, gibt Einblick in die „Geburt“ des Hebammenzentrums, dem zu verdanken ist, dass die Versorgung werdender und junger Mütter dort weiter gewährleistet werden kann.

 Über gut 50 Kilometer erstreckt sich das breite Tal im Herzen des Salzburger Landes. Zur Linken und Rechten des Oberpinzgaus erheben sich die Hohen Tauern, am Ende bildet der fast 3.700 Meter hohe Großvenediger einen stolzen Abschluss. Wer weiter will, muss eine Passstraße rauf. Schnee macht im Winter den Weg beschwerlich, „aber auch im Sommer wird sich keine Schwangere kurz vor der Geburt in Richtung Gerlospass und dann weiter nach Tirol aufmachen“, sagt Hebamme Susanne Harms. Eine bis anderthalb Stunden Fahrt zum Kreißsaal, das sei im Oberpinzgau heute Realität. Heute, das heißt: seit dem Aus der geburtshilflichen Abteilung des Mittersiller Krankenhauses vor gut neun Jahren, wo Susanne Harms tätig war.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Novemberheft 2018 lesen.

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