Ewige Transformation

Die Erde ist das Element, dem wir unser Leben verdanken. Unsere gesamte Existenz beruht dabei auf einer dünnen Schicht von etwa zwanzig oder dreißig Zentimetern Dicke: dem Humus. Ist diese lebendige Substanz, die durch Umwandlung abgestorbener Pflanzenteile entsteht, nicht Sinnbild für die fortwährende Transformation des Lebens?

 Die Erde ist ein lebender Organismus, Dünger und Pestizide machen ihn krank: Wenn wir das Bodenleben abtöten, die Mikroorganismen, die Spurenelemente, die Würmer, dann nehmen wir ihm seine Lebendigkeit. Daher nährt man die Erde im biologischen Landbau nur mit organischen Stoffen, die durch Kompostierung, durch Fermentation entstehen. Genau das passiert z. B. in den Wäldern: Die toten Blätter fallen und zersetzen sich. So entsteht die Humusschicht. Erde kehrt zu Erde zurück. Der Humus lässt neues Leben aus der Erde entstehen. Das ist der ewige Zyklus von Leben und Sterben. Alles, was stirbt, wandelt sich.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Märzheft 2020 lesen.

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