Fieber – Die Wunderwaffe unseres Immunsystems

Früher wusste man um die große Bedeutung des Fiebers und begrüßte es, wenn Kinder auf möglichst natürlichem Wege eine fiebrige Krankheit durchlebten. Heutzutage ist es häufig leider nicht mehr üblich oder gewünscht, hohes Fieber zuzulassen. Dabei handelt es sich bei Fieber um die natürliche Reaktion unseres Organismus auf Eindringlinge wie Viren oder Bakterien. Man sagt sogar, dass sich die Abwehrleistung des Körpers mit jedem Grad Fieber verdoppelt. Fakt ist, dass Fieber wie eine Art Turbo auf unsere Abwehrzellen wirkt. Grund genug, die selbst produzierte Körperhitze nicht als Feind, sondern als sinnvollen Helfer unseres Immunsystems zu betrachten!

 Fieber ist grundsätzlich gut. Nur ein gesunder Organismus kann fiebern und somit Erregern den Garaus machen – sie verbrennen und innerlich kochen, um das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen. Diesem Ziel wird sozusagen entgegengefiebert.
Chronisch Kranke können hingegen meist nicht mehr fiebern. Auch unseren Kindern fehlt heutzutage leider oft diese natürliche Abwehrreaktion, vor allem wenn sie regelmäßig mit Immunsystem-unterdrückenden Maßnahmen wie Antibiotika behandelt wurden und der Organismus zudem durch das häufige Fiebersenken die Fähigkeit zu fiebern verlernt hat.
Um aus einer Krankheit gestärkt hervorzugehen, muss ein Kind jedoch hoch fiebern können und auf möglichst natürlichem Weg die Krise durchleben, denn: Jedes Fieber trainiert die Abwehrkräfte!

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Novemberheft 2019 lesen.

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