Früherkennung mit Hunden – Dem Krebs auf der Spur

Der Hund ist ein „Nasentier“. Je länger seine Schnauze, desto besser sein Riechvermögen. Dank dieser Fähigkeit eignen sich die Vierbeiner nicht nur zum Suchen von Sprengstoff, Drogen oder vermissten Personen, sondern auch, um Krankheiten wie Epilepsie und Diabetes zu erschnüffeln. Neu ist der verblüffende Erfolg bei der frühen Erkennung gewisser Tumorarten durch speziell geschulte Hunde.

 Hunde mit einer längeren Schnauze besitzen eine wesentlich größere Oberfläche im Inneren der Nase, wo sie Duftmoleküle aufnehmen, selektieren und speichern. Sie können mit ihren extrem empfindlichen Nasen ein einziges Duftmolekül inmitten einer Billion anderer ausfindig machen. Während der Mensch mit etwa fünf Millionen Riechzellen auskommen muss, verfügt ein Dackel bereits über rund 125 Millionen und der Schäferhund gar über 220 Millionen Riechzellen. Hunde können in kurzen Atemzügen, dem Schnüffeln, bis zu 300-mal in der Minute atmen, sodass die Riechzellen ständig mit neuen Geruchspartikeln versorgt werden. Dabei nimmt das Tier auch kleinste Duftmoleküle auf, erkennt sie und unterscheidet sie voneinander.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Oktoberheft 2013 lesen.

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