Gefährliche Helfer: Ritalin & Antidepressiva - Ein Irrweg?

Die Zahl ist erschreckend: Nahezu 40 Prozent aller Einwohner in Europa leiden unter Angststörungen, Schlaflosigkeit oder Depressionen – Tendenz steigend. Immense Mengen verschreibungspflichtiger Antidepressiva, Schlaf- und Beruhigungsmittel, ADHS-Medikamente und Neuroleptika gehen über den Tresen, Alternativen werden in der Öffentlichkeit hingegen kaum thematisiert. Dabei wäre dies durchaus angebracht, denn die psychisch wirksamen Substanzen haben starke Nebenwirkungen.

 Es zieht sich wie ein roter Faden durch alle Gesellschafts- und Altersschichten – Leistungsdruck bestimmt das Leben aller Arbeitenden und Arbeitssuchenden, Studenten, Schüler und Kindergartenkinder gleichermaßen. Dieser Druck muss in irgendeiner Weise abgebaut werden, sei es durch gestörte Verhaltensweisen oder mithilfe von Arzneimitteln, die alles leichter machen sollen. Beliebte „Helferlein“ sind Tabletten geworden, die – wie Ritalin für Schüler und Studenten – die Lern- und Konzentrationsfähigkeit steigern. Defizite scheinen sich in Luft aufzulösen, emotionale Ausbrüche bleiben unter Kontrolle. Doch wo bleibt die Seele – der Teil unserer Persönlichkeit, der eigentlich mit eben diesen Medikamenten unterstützt werden sollte?

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Septemberheft 2013 lesen.

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