Gelassenheit statt Perfektion

Kinder haben den ursprünglichen Geist, einen Geist, der offen, rein und noch nicht mit allen möglichen Dingen überfrachtet ist. Sie sind völlig gegenwärtig. Sie entwickeln und verändern sich unablässig und verlangen so von uns, immer wieder neu auf sie einzugehen. Natürlich sind Kinder keine wirklichen Zen-Meister. Kinder sind Kinder, und Zen-Meister sind Zen-Meister.

 Doch wenn wir unsere Kinder offen anschauen und dann sehen, wie in ihrem Sein die Reinheit des Lebens zum Ausdruck gelangt, so kann uns das helfen, uns in jedem Augenblick ihrer und unserer eigenen wahren Natur bewusst zu werden. Wenn wir aber einen Augenblick lang vergessen, dass ein Zweijähriges ein Kind ist und wir ihm unnachgiebig unsere Vorstellungen darüber, wie es sich verhalten sollte, aufzwingen, dann ignorieren wir, dass das Kind einfach nur tut, was Zweijährige tun. Damit kämpfen wir gegen die Lebenskraft unserer Kinder an, während diese ihre Umwelt erforschen, lernen und wachsen.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Septemberheft 2017 lesen.

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