Gestörte Hautfunktion – Gesundheitsrisiken durch Piercings & Tattoos

Seit einigen Jahrzehnten gilt es als modern, den Körper zu piercen oder zu tätowieren – oft, ohne über die Folgen nachzudenken. Schätzungsweise jeder Zehnte ist heute in Deutschland tätowiert, in der Altersgruppe zwischen 20 und 30 sind es sogar fast 25 %. Naturheilkundler sehen dies jedoch zunehmend kritisch, da die Eingriffe nicht nur die Haut selbst betreffen, sondern auch Körpertemperatur, Hautatmung und Energiebahnen beeinflussen. Langfristig kann der gesamte Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten – gesundheitliche Probleme sind die Folge.

 Unsere Haut ist mit knapp 2 m2 Fläche eines unserer größten Körperorgane und erfüllt eine Vielzahl lebensnotwendiger Funktionen. Zum einen ist sie ein äußerst feinfühliges Sinnesorgan. So nehmen wir über ihre Sinnes- und Nervenzellen Wärme, Kälte, Berührung und Schmerz wahr. Dies hilft uns dabei, uns besser an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Zum anderen regelt sie gemeinsam mit weiteren Organen die Körpertemperatur, spielt eine wichtige Rolle im Rahmen der Zellregeneration und produziert mehr als 30 verschiedene Hormone. Das bekannteste ist sicherlich das Knochenhormon Vitamin D, das unter dem Einfluss von UV-Licht gebildet wird. Über vielfältigste Wechselbeziehungen und Hunderte von Akupunkturpunkten steht unsere Haut zudem in enger energetischer Verbindung zu Organen, verschiedensten Organbereichen – und letztlich zu unserem gesamten Körper.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Maiheft 2020 lesen.

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