Gesund und schön mit Apfelessig

Apfelessig allein für die Salatschüssel ist eigentlich fast zu schade – denn als wertvoller Abkömmling des Universalmittels Essig hat er einen festen Platz in der Hausapotheke und im Badezimmer verdient.

 Bei Essig denkt man zunächst an Salatdressing oder saure Gurken, an Essig als Nahrungs-, Würz- und Konservierungsmittel. Der Ausdruck „Saure Gurkenzeit“ bezeichnete ursprünglich die Jahreszeit, in der es nur wenige frische Lebensmittel gab und man sich mit sauer eingelegtem Gemüse begnügen musste. Mit Essig konnte man nicht nur Gurken, sondern auch leicht verderbliches Fleisch oder Fisch haltbarer machen.Vom Durstlöscher ...Wenn Essig als „saurer Bruder des Weines“ bezeichnet wird, liegt das daran, dass die Gewinnung von Essig eng mit der Weinkultur verknüpft ist. Schon vor Tausenden von Jahren schätzten die alten Babylonier und Ägypter Dattel- und Feigenwein. Vermutlich machten sie dabei auch die Erfahrung, dass dieser Wein allmählich sauer wurde, wenn er offen stand.

Im antiken römischen Reich verwendete man Weinessig, gewonnen aus zu Wein vergorenem Traubenmost. Einfache Leute und römische Soldaten tranken als Durstlöscher „Posca“, mit Essig versetztes Wasser, denn bei warmen Temperaturen verdarb gesäuertes Trinkwasser in ihren Feldflaschen nicht so leicht. Und die Legionäre konnten lange Fußmärsche absolvieren, ohne dabei ständig auf Frischwasserquellen angewiesen zu sein.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Aprilheft 2012 lesen.

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