Gesunde Milchalternativen: Hafer, Erdmandel, Hanf & Co.

Kuhmilch galt lange Zeit als gesundes Lebensmittel und war fester Bestandteil unserer täglichen Ernährung. Vor allem der hohe Calciumanteil galt als sichere Quelle für einen stabilen Knochenaufbau und hat Sätze wie „Die Milch macht groß und stark“ geprägt. Doch allmählich scheint das gesunde Image zu bröckeln, denn Kuhmilch steht im Verdacht, Auslöser von Allergien und Krankheiten wie Prostatakrebs zu sein. Vitalstoffreiche Alternativen bieten hier pflanzliche Varianten wie Hanfsamen- oder Hafermilch, die man auch ganz leicht selber herstellen kann.

 Von Natur aus ist der Mensch kein Milchtrinker. Denn die Laktose, die neben Eiweiß, Fett, Vitaminen und Mineralien in Milch enthalten ist, konnten ursprünglich nur Säuglinge verdauen, solange sie gestillt wurden. Noch vor wenigen tausend Jahren litten Erwachsene nach dem Genuss von Kuhmilch unter Bauchschmerzen – aufgrund der Laktose, die sie nicht verdauen konnten. Erst vor gut 7500 Jahren mit Beginn der Viehhaltung gewöhnten sich die ersten Europäer an den Milchzucker. Zugleich wurde die Fähigkeit, Milchzucker zu verdauen, zu einem großen evolutionären Vorteil. Mithilfe der Milch und dem darin enthaltenem Calcium sowie dem damals noch in der Milch enthaltenen Vitamin D, schützten sich die Menschen in Nordeuropa vor den Folgen eines chronischen Sonnenmangels und den Einwohnern im Süden brachte das eiweißhaltige Getränk die nötige Kalorienzufuhr bei großen Ernteausfällen. Heute enthält Milch allerdings kaum noch Vitamin D – eine negative Folge der industriellen Produktion.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Juniheft 2017 lesen.

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