Gua Sha – Chinesische Massage mit erstaunlicher Wirkung

In Südostasien ist sie eine weitverbreitete Methode der Volksheilkunde, in unseren Breiten jedoch noch recht wenig bekannt: Gua Sha, eine Schabetechnik am Körper, die Schmerzen lindern, Verspannungen lösen und sogar Ängste mildern kann. Hierzulande kommt sie vor allem bei Anwendern der Traditionellen Chinesischen Medizin zum Einsatz.

 Gua Sha ist eine Schabemassage, die in verschiedenen Medizinsystemen Südostasiens eine lange Tradition hat. So gab es früher in Ländern wie Vietnam, Laos, Kambodscha, Thailand, Malaysia oder Indonesien in fast jedem Dorf eine oder mehrere Personen – meist Frauen –, die diese Behandlung bei verschiedenen Beschwerden einsetzten. Vor allem in den ländlichen Gebieten Ost- und Südostasiens ist Gua Sha auch heute noch weitverbreitet. Die Bezeichnung der Methode hängt von der jeweiligen Landessprache ab, auf Vietnamesisch beispielsweise heißt sie cạo gió. Da die Schabetechnik sehr häufig in China und immer häufiger auch im Westen von Anwendern der Traditionellen Chinesischen Medizin praktiziert wird, leitet sich der hierzulande gebräuchliche Begriff Gua Sha von der chinesischen Sprache ab: „Gua“ bedeutet dabei so viel wie „reiben“ oder „schaben“, „Sha“ umschreibt Zirkulationsstörungen von Blut in der Körperoberfläche bzw. eine „akute Krankheit“.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Juniheft 2019 lesen.

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