Habe ich heute schon gelebt?

Jedes Ende bedeutet einen Anfang. Wir bekommen jedes Jahr aufs Neue die Chance, neu anzufangen. Wer seine Lebensziele klar formulieren kann, dem bietet sich stets eine einzigartige Mo?glichkeit: Selbst leben statt „gelebt zu werden“!

Ich halte das Leben, unser Leben, fu?r das Aufregendste, Herrlichste, Interessanteste u?berhaupt, was es gibt. Dasselbe Leben empfinden andere wiederum als weniger interessant, eher als das Schwerste, Heftigste, Schmerzhafteste oder Schlimmste – weil sie ihr Leben eben genau so erleben.
Man kann u?ber Erlittenes und erschaffenes Leid im Leben Romane schreiben und sich fragen: „Mein Gott, wie hat er/sie das u?berhaupt u?berstanden und hinter sich gebracht? Es ist unglaublich!“ Die Menschen geho?ren zu der Spezies, die am meisten aushalten und dann doch u?berleben kann. Wenn man sieht, was manche Menschen in der Kindheit oder in der Jugend erlebt haben, dann fragt man sich: „Wie ko?nnen sie denn heute noch lachen?“ Auch Sie kennen bestimmt die Geschichte von Menschen, die im KZ u?berlebt und es dennoch geschafft haben, ein glu?ckliches Leben zu fu?hren. Das zeichnet den Menschen aus.

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Kommentare

Montag, 20.12.2010 21:33 | Jutta
Herzlichen Glückwunsch zum neu gestalteten, farbigen Heft!
Zusätzlich zu den Beiträgen, die immer interessant, hilfreich, anregend sind, kommt jetzt noch der Genuss für's Auge - die reinste Seelennahrung! Für mich wird das Heft dadurch noch wertvoller. Vielen Dank der Redaktion und den Autoren!
Montag, 03.01.2011 16:37 | Regine
Zu dem Artikel über die Gesundheitsgefährdung von Soja-Produkten, stellt sich mir allerdings die Frage, warum in Japan wo großen Mengen an Sojaprodukte verzehrt werden, die Brustkrebsrate viel niedriger ist?
Montag, 10.01.2011 21:35 | Ben
Um den Kontext klar zu machen... hier ist der Link zu dem von Regine kommentierten Artikel:

http://www.naturundheilen.de/service/beratungsservice/artikel/gefaehrdung-der-gesundheit-durch-soja-produkte/

Die Deutsche Krebsgesellschaft schreibt, dass es für diese regionalen Unterschiede keine 'einfache' Erklärung gibt:

"Die Forscher gehen davon aus, dass vor allem reproduktive (höheres Alter bei erster Geburt, Kinderlosigkeit, frühe Menarche, späte Menopause), hormonelle und genetische Faktoren mit einem erhöhten Risiko für Brustkrebs verbunden sind. In verschiedenen Studien beobachteten die Epidemiologen auch einen Zusammenhang mit Ernährungsgewohnheiten – insbesondere eine sehr kalorienreiche Ernährung – und hohem Alkoholkonsum."

(Der ganze Artikel ist hier zu finden: http://www.krebsgesellschaft.de/krebshaeufigkeit,11267.html ).

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