Heilpflanze Immortelle – Sonnengold gegen den Winterblues

Wenn uns die Tristesse des Winters aufs Gemüt schlägt und wir die Tage zählen, bis wir wieder mit Sonnenlicht, Blumen und Wärme verwöhnt werden, brauchen wir die Immortelle. Wie kaum eine andere Heilpflanze ist ihr ätherisches Öl in der Lage, dem Winterblues ein Gefühl der Geborgenheit und Zuversicht entgegenzusetzen. Schon das Einatmen des Blütenkonzentrats hilft, das verlorene innere Gleichgewicht wiederzufinden. Doch es gibt noch zahlreiche weitere Heilwirkungen – Grund genug, sich mit dieser bei uns weitgehend unbekannten Pflanze näher zu befassen.

 Immortelle? Nie gehört, sagen die meisten. Vielleicht kennt sie manch einer unter anderem Namen, etwa Italienische Strohblume, Unsterbelein, Currykraut oder Sonnengold – wobei diese Bezeichnungen kaum vermuten lassen, dass es sich dabei um die alte Heilpflanze Immortelle handelt. Italienische Strohblume heißt sie, weil sich ihre Blütenzweige wie die der Strohblumen wunderbar trocknen lassen und Farbe und Duft erstaunlicherweise über Jahre hinweg erhalten bleiben. Unsterbelein nannten die Menschen die Immortelle aufgrund ihrer vermeintlichen „unsterblichen Urwüchsigkeit“ und der langen Haltbarkeit im getrockneten Zustand.

Der Ausdruck begegnet uns aber auch in der Blumensymbolik, wo es heißt: „Die Immortelle steht für ewige Liebe – so ewig und unsterblich wie die Immortelle selbst.“ Die Bezeichnung Currykraut verweist vor allem auf den von der Pflanze ausgehenden Duft und Geschmack. Beides erinnert an eine Mischung aus Salbei und Curry, was die Immortelle in den Küchen des Mittelmeerraums zum beliebten Gewürz macht. 

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Januarheft 2019 lesen.

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