Heilpraktiker vor dem Aus? – Ein Beruf notwendiger denn je

Seit über 80 Jahren ist der Beruf des Heilpraktikers ein fester und wichtiger Bestandteil des deutschen Gesundheitswesens. Täglich gehen rund 130.000 Patienten zu einem der 47.000 niedergelassenen Heilpraktiker in Deutschland. Leider haben in letzter Zeit negative Medienberichte den gesamten Berufsstand in Misskredit gebracht. Politiker fordern eine Neuregelung des Heilpraktikergesetzes, einige sogar die komplette Abschaffung des Berufs. Ist der Heilpraktikerberuf in Gefahr?

 Gründe für einen Heilpraktikerbesuch gibt es viele. Ihnen steht ein großer Schatz hilfreicher und nebenwirkungsarmer Naturheilmittel und -verfahren zur Behandlung zur Verfügung, wie u. a. Akupunktur, Phytotherapie, Homöopathie, Physiotherapie, Lymphdrainage, Ausleitungen und Entgiftungen, Schmerz- und Allergiebehandlung, präventive Beratung, Ernährungstherapien. Für viele Menschen sind die Heilpraktiker die erste Adresse, an die sie sich wenden. Oft sind sie auch die letzte Anlaufstelle bei der Suche nach Hilfe. Viele sind enttäuscht von der Schulmedizin, die ihre Leiden nicht beseitigen konnte. Nicht wenigen wurde gesagt, ihre Symptome seien rein psychosomatisch. Heilpraktiker arbeiten umsichtig und risikoarm. Die Gefahr, durch eine Heilpraktikerbehandlung Schaden zu erleiden, ist äußerst gering, was sich auch in den niedrigen Beiträgen für die Berufshaftpflichtversicherung widerspiegelt.

 

• Den vollständigen Beitrag können Sie im Maiheft 2020 lesen.

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