Heilsalben: Rezepte zum Selbermachen – und Verschenken

Die Herstellung von Salben hat eine uralte Tradition in der Naturheilkunde. Erfahrungsheilkundler haben deren Zubereitung als „heiliges Ritual“ verstanden, das – ähnlich wie das Kochen eines guten Gerichtes – viel Ruhe, Konzentration und Hingabe erfordert. Nur dann entwickeln die Salben ihre heilkräftige Wirkung.

 Salben gegen vielerlei Beschwerden sind durch ihre Heilwirkung von jeher Bestandteil unserer Volksmedizin. Die Zubereitungen bestehen aus einer Salbengrundlage, wie Wachs oder Pflanzenöl, und den zugesetzten Wirkstoffen aus frischen oder getrockneten Kräutern, Tinkturen, Hydrolaten oder auch aus Teeabkochungen. Sie sind vielseitig einsetzbar, weil die heilenden Substanzen direkt von der Haut aufgenommen werden und über die Hautschichten schnell ins Blut und in unsere Zellen gelangen. Die fettreichen Salben sind noch wirkungsvoller als Cremes oder Gele, weil sie den Lipidfilm auf der Haut erhöhen und verhindern, dass die Wirkstoffe schnell verdunsten. Die Haut wird elastischer durch den Fettfilm – die heilkräftigen Stoffe können so noch tiefer in die Hautschichten eindringen.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Dezemberheft 2015 lesen.

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