Heilsame Beeren, Wurzeln & Kräuter – Die Weisheit der russischen Naturmedizin

Das überlieferte und bewährte Heilwissen russischer Kräuterfrauen und Naturmediziner ist eine wahre Schatztruhe pflanzlicher Rezepturen. Die meisten Zutaten dafür sind in jedem Haushalt zu finden: So lassen sich aus Kräutern und Honig, getrockneten Blüten und Beeren Aufgüsse, Wickel und Tees herstellen, um kleine und größere Leiden zu lindern.

 In einem so großen Land wie Russland war die Volksmedizin schon immer von herausragender Bedeutung. Für viele abgelegene Gebiete war sie über Jahrtausende hinweg die einzige medizinische Versorgung der Bevölkerung. Zudem bieten die Gebirge, Sümpfe, Wüsten, Steppen und endlosen Wälder Russlands eine reiche Artenvielfalt an Pflanzen, die sich an die teils extremen Bedingungen der unterschiedlichen Klimazonen angepasst haben. Aus den Moosen und Flechten der arktischen Zonen wie auch aus den Kräutern und Blüten der subtropischen Schwarzmeerküste haben Medizinkundige und Kräuterfrauen heilsame Sude, Tinkturen, Pulver und Salben zubereitet. Ihr Wissen um die Heilkräfte der Natur wurde meist über Lieder oder Geschichten von Generation zu Generation weitergegeben.

Mehr als 2.500 Heilpflanzen und Kräuter sind in der russischen Volksheilkunde bekannt, auf die die moderne Medizin heute wieder verstärkt zurückgreift. So sind heute etwa 40 Prozent aller in Russland verwendeten Medikamente pflanzlichen Ursprungs. 

 

 • Den vollständigen Beitrag können Sie im Dezemberheft 2018 lesen.

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