Heilsames vor der Haustür – Wilde Beeren und Früchte

Brombeeren am Wegesrand werden zwar häufig direkt vom Strauch gepflückt, aber wer weiß heute noch, was man alles mit Schlehen-, Sanddorn- oder Holunderbeeren anstellen kann? Denn viele dieser Früchte schmecken im rohen Zustand vor allem eines: sauer! So werden sie lieber nicht angerührt – auch aus Unsicherheit, sie könnten giftig sein. Dabei sind diese Beeren eine wahre Bereicherung der Speisekarte, es kommt nur auf die Artenkenntnis und die Verarbeitung an!

Sommerzeit bedeutet Beerenzeit – für viele die schönste und sinnlichste Zeit im Jahr. Es gibt gute Gründe, unsere einheimischen Früchte mit allen Sinnen zu genießen, vor allem dann, wenn sie Saison haben. Denn ein sehr wichtiges Argument ist sicherlich der sogenannte ökologische Rucksack, der die Summe aller Materialien bezeichnet, die man für ein Produkt bis zum Endverbraucher benötigt. Er fällt bei unseren einheimischen Beeren im Vergleich zu exotischen Früchten aus dem Supermarkt geradezu glänzend aus – schließlich haben Bananen, Mangos und Ananas, aber auch Äpfel aus Neuseeland eine horrende Kohlendioxid-Bilanz aufgrund des langen Transports im Gepäck. Zudem wird Obst aus dem Supermarkt meistens mit Pestiziden und viel Dünger aufgezogen. Holunder und Hagebutte hingegen wachsen ohne menschliches Zutun praktisch direkt vor unserer Haustür.

 

•    Den vollständigen Beitrag können Sie im Augustheft 2012 lesen.

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